Kürbisgulasch mit Rosmarin-Focaccia

Kürbisgulasch mit Rosmarin-Focaccia

Kürbisgulasch mit Rosmarin-Focaccia

Dieses Gericht entstand anlässlich eines Mädelsabends an einem kalten Wintertag. Wie jeder weiß schmeckt ein Gulasch aufgewärmt umso besser, deshalb ist es besonders praktisch für einen Abend an dem viele Gäste erwartet werden. Denn so hat die Köchin Zeit sich mit ihren Gästen und dem Wein zu beschäftigen und muss nur mehr das Focaccia ins Rohr schieben. Focaccia habe ich an diesem Tag selbst zum ersten Mal probiert und hat wirklich super einfach geklappt. Ich habe es vor dem Backen mit Rosmarin bestreut, der Kreativität sind dabei jedoch keine Grenzen gesetzt: Getrocknete Tomaten, Chiliflocken, Oliven oder wie so oft Kürbiskerne eignen sich ebenfalls zum Bestreuen.

Kürbisgulasch:

Zutaten:

Für 4 Personen

1 Butternusskürbis (die Konsistenz der Kürbiswürfel bleibt beim Butternuss besser erhalten als beim Hokkaido, der zuesehr zerfällt für dieses Gericht)
1 roter Paprika
2 Zwiebel
1 Esslöffel Tomatenmark
1 Esslöffel Paprikapulver
1 Liter Gemüsebrühe
1 Jungzwiebel
1 Esslöffel Essig
Petersilie 

Olivenöl zum Anbraten

How to:

  1. Kürbis schälen und in 2 cm großes Würfel schneiden.
  2. Paprika ebenfalls in gröbere Würfel schneiden.
  3. Jungzwiebel in feine Ringe schneiden. Zwiebel klein hacken.
  4. Zwiebel in einem großen Topf in Olivenöl glasig dünsten.
  5. Kürbis und Paprikawürfel dazu geben und ebenfalls kurz anbraten lassen.
  6. Tomatenmark unterrühren mit reichlich Paprikapulver bestreuen, ein richtiges Gulasch braucht viel Paprika Gewürz.
  7. Alles mit Wasser und einem Esslöfel Essig ablöschen.
  8. Suppenwürze dazu geben. Salzen und ca 20 Minuten köcheln lassen.
  9. Dann Jungzwiebel hineingeben und nochmals kurz köcheln lassen.
  10. Wenn der Kürbis weich ist, aber immer noch Biss hat, ist das Gulasch fertig. Mit Cayennepfeffer lässt sich die Schärfe-Dosis erhöhen.
  11. Zum Schluss noch frische Petersilie unterheben.

Rosmarin-Focaccia:

Rosmarin-Focaccia

Rosmarin-Focaccia

Zutaten:

Für ein Blech voll Brot:

Halber Würfel Germ (Hefe für unsere deutschen Leser)
225 g glattes Mehl
6-8 Esslöffel Olivenöl
150 ml Wasser
Rosmarin Nadeln
Meersalz

How to:

  1. Das Wasser leicht erwärmen, Germ hineinbröseln und darin auflösen.
  2. Mehl und 2 Esslöffel Öl dazu geben.
  3. Jetzt heißt’s kneten: Die Masse zu einem glatten Teig verkneten. Da ich leider keine Küchenmaschine oder sonstige fancy Jamie Oliver Gadgets besitze dauert es mit den Händen schon seine Zeit und stärkt die Armmuskeln ordentlich. Der Teig ist fertig wenn er nicht mehr kleben bleibt. Ist er zu flüssig, einfach mehr Mehl dazu geben.
  4. Danach zugedeck ca. 30 Minuten gehen lassen.
  5. Teig nochmals durchkneten.
  6. Auf einem Backbleck mit Backpapier ausrollen, so dass es ca 1 cm hoch ist.
  7. Mit dem Finger kleine Löcher hineindrücken.
  8. Nochmal zudecken und 10 Minuten gehen lassen.
  9. Dann mit 3-4 Esslöffel Olivenöl bestreichen und mit Rosmarin Nadeln und Meersalz bestreuen.
  10. Im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad geben und ein bisschen Wasser drauf spritzen, auch dafür fehlt mir das passende Gadget und das Brot richtig zu „besprühen“ aber einfach mit Nassen Händen ein bisschen spritzen klappt auch. Not macht erfinderisch!
  11. 10-15 Minuten braun backen.
  12. Herausnehmen und nach Belieben nochmals mit Öl beträufeln. Auskühlen lassen und lauwarm zum Gulasch servieren.

 

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